60 Nachwuchstalente des Westdeutschen Basketball-Verbands (WBV) verbrachten die erste Woche der Sommerferien im niedersächsischen Westerstede.
Zum 24. Mal richtete der Verband dort sein Sommercamp für die jüngeren Landeskader im Hössensportzentrum aus. Dabei waren 39 Mädchen der Landeskader 2012 und 2013 sowie 21 Jungen des Landeskaders 2013.
Am ersten Ferien-Sonntag startete ein Großteil der 60 Talente in Duisburg Richtung Ammerland, weitere Zustiege gab es in Haltern, Münster und im Hasetal. Zum Mittagessen erreichten Spielerinnen, Spieler und Betreuende das Sportzentrum. Nach dem Essen bezogen sie die Vier- und Sechsbettzimmer. Anschließend ging es für alle Aktiven zum Bewegen in die Halle. Nach dem Abendessen stand für jeden Kader eine weitere Basketballeinheit auf dem Programm, bevor um 22 Uhr die Nachtruhe begann.
Am nächsten Morgen folgten nach dem Frühstück weitere Basketball-Trainingseinheiten für die Landeskader. Nachmittags und abends absolvierten die Kader je nach Belastungssteuerung weitere Trainingseinheiten in der Halle oder im Außenbereich. So verbesserten die Talente an fast allen Tagen ihre basketballerischen Fertigkeiten und Fähigkeiten – einzeln, in der Gruppe und im Team. Auch das direkt angrenzende Hössenbad mit Hallen- und Freibad nutzten die Kader.
Am Dienstag besuchte WBV-Präsident Uwe J. Plonka das Camp. Er verschaffte sich vor Ort ein Bild von den Talenten, den Abläufen und den Gegebenheiten. Am Dienstagabend grillte er für die Camp-Teilnehmenden. Mit sehr positiven Eindrücken kehrte er am Mittwoch nach NRW zurück.
Am Donnerstag besuchten die WBV-Talente das Landesmuseum „Natur und Mensch" in Oldenburg. In drei Gruppen nahmen sie bis kurz nach Mittag an Führungen und Workshops zur menschlichen Entwicklung teil, etwa zum Feuermachen und zur Herstellung von Amuletten. Die detaillierten Informationen und Erfahrungen kamen bei allen gut an, viele nahmen ihre selbst gebastelten Amulette mit. Bevor es am Nachmittag zurück nach Westerstede ging, bummelten alle noch durch die Oldenburger Innenstadt.
Die verantwortlichen Trainerinnen und Trainer vor Ort zogen ein sehr positives Fazit: Teresa Schielke (Landeskader 2012/2013w) und Landestrainer Heimo Förster (Landeskader 2013m) leiteten das Camp. Die Co-Trainerinnen Weronika Schielke (2012w) und Madleen Reipen (2013w) sowie Co-Trainer Nikola Milosevic (2013m) unterstützten sie. Landestrainer Mike Kasch organisierte, fuhr und half zudem bei den Trainingseinheiten der weiblichen Kader in der Halle.
Für das Sommercamp 2027 hat der WBV den Aufenthalt im Hössensportzentrum für die Landeskader 2013w sowie 2014w und 2014m bereits reserviert.





